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News

02.09.2026 18:32
Shamonda-Virus — was Pferdehalter derzeit wissen sollten

Seit Anfang August 2026 weist das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in mehreren Bundesländern das neu eingeschleppte Shamonda-Virus/DE/2026 nach. Zunächst wurde das Virus, das zur Simbu-Serogruppe der Orthobunyaviren gehört, ausschließlich bei Rindern gefunden. Am 31. August 2026 hat das FLI erstmals Infektionen bei einem Pferd und bei Alpakas bestätigt. Nachweise gibt es außerdem aus den Niederlanden, der Schweiz und Frankreich.

Das Virus wird — ähnlich wie die Erreger der Blauzungenkrankheit und des Schmallenberg-Virus — durch blutsaugende Gnitzen (Culicoides) übertragen. Die Gnitzensaison in Deutschland läuft witterungsabhängig noch bis etwa Ende November.

Beim Pferd wird das Shamonda-Virus derzeit vor allem im Zusammenhang mit Symptomen des zentralen Nervensystems (Ataxie, Bewegungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten) abgeklärt. Bei tragenden Tieren ist bisher nicht abschließend geklärt, ob Infektionen — wie beim Schmallenberg-Virus — zu Schäden am Fetus, Aborten oder missgebildeten Fohlen führen können. Diese Möglichkeit sollte nicht ausgeschlossen werden.

Wichtig für die Einordnung: Shamonda-Viren gelten nach heutigem Kenntnisstand nicht als Zoonoseerreger; ein Risiko für Menschen besteht nicht.

Was wir Züchtern und Haltern empfehlen:

Achten Sie in den kommenden Wochen besonders auf ungewöhnliche neurologische Symptomatik bei euren Pferden sowie auf Aborte, Totgeburten oder Fehlbildungen bei Fohlen. Bei entsprechenden Auffälligkeiten informiert bitte umgehend eure Tierärztin oder euren Tierarzt und meldet den Fall dem zuständigen Veterinäramt. Die amtliche Abklärungsuntersuchung erfolgt zentral durch das Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB). Von direkten Probeneinsendungen an das FLI ist ausdrücklich abzusehen — der Weg führt immer über den Tierarzt und das Veterinäramt.

Ein aktiver Handlungsbedarf für symptomfreie Bestände besteht derzeit nicht. Aufmerksamkeit und die frühzeitige Meldung von Verdachtsfällen sind die wichtigste Unterstützung, damit die Verbreitung des Virus zuverlässig eingegrenzt werden kann.

Weitere Informationen: FLI — Shamonda-Virus

 

02.09.2026 18:32
20.07.2026 11:11
Was die Leistungsgruppe aussagt – und was nicht

Unser Merkblatt erklärt verständlich, wie die Leistungsgruppen bei einer EWHB-Zuchtschau zustande kommen und wie sie richtig einzuordnen sind. Es zeigt außerdem, warum LG III ein ganz normales Ergebnis ist, welche Bedeutung die statistische Verteilung hat und weshalb der persönliche Beschreibungsbogen weit mehr über ein Pferd aussagt als die Leistungsgruppe allein.

Denn bei der Zuchtbewertung werden 46 einzelne Merkmale betrachtet und dokumentiert. Dadurch werden die individuellen Stärken und Besonderheiten jedes Pferdes sichtbar – als wertvolle Grundlage für Zuchtentscheidungen und passende Anpaarungen.

Das vollständige Merkblatt können Sie hier herunterladen.

20.07.2026 11:11
19.07.2026 16:15
Appaloosa – Mehr als nur eine besondere Farbe

Das Appaloosa gehört zu den auffälligsten und vielseitigsten Westernrassen weltweit. Bekannt ist die Rasse vor allem für ihre charakteristischen Fellzeichnungen – vom klassischen Leopardmuster bis zu dezenten Blanket- oder Snowflake-Zeichnungen. Doch Appaloosas sind weit mehr als „bunte Pferde“.

Die moderne Appaloosa-Zucht verbindet Athletik, Vielseitigkeit und Leistungsbereitschaft mit den besonderen genetischen Merkmalen der Rasse. Heute finden sich Appaloosas erfolgreich im Ranch Riding, Reining, Trail, Cowhorse-Bereich, Freizeit- und Distanzsport sowie als vielseitige Familien- und Freizeitpferde.

Viele Menschen wissen jedoch nicht, dass bestimmte Farbzeichnungen beim Appaloosa eng mit genetischen Besonderheiten verbunden sind. Verantwortungsvolle Zucht bedeutet deshalb nicht nur die Auswahl attraktiver Farben, sondern auch die Berücksichtigung von Gesundheit, Exterieur, Charakter und genetischer Vielfalt.

Besonders der sogenannte Leopard Complex (LP) beeinflusst nicht nur die typische Fellzeichnung, sondern steht auch mit bestimmten genetischen Eigenschaften in Verbindung. Deshalb gewinnen Aufklärung, Gentests und fundierte Zuchtentscheidungen auch in der Appaloosa-Zucht zunehmend an Bedeutung.

Hinzu kommt, dass moderne Appaloosas heute häufig gezielt mit Quarter Horse- oder Thoroughbred-Linien kombiniert wurden, um bestimmte sportliche Eigenschaften zu fördern. Dadurch hat sich die Rasse in den vergangenen Jahrzehnten stark weiterentwickelt und bietet inzwischen eine große Bandbreite unterschiedlicher Typen und Einsatzmöglichkeiten.

Der EWHB sieht in der Appaloosa-Zucht eine spannende Verbindung aus Tradition, Leistungsfähigkeit und genetischer Vielfalt – und möchte mit Aufklärung und Information zu einer verantwortungsvollen Weiterentwicklung der Rasse beitragen.

19.07.2026 16:15

Unsere Rassen

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The most versatile breed of world.

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American Paint Horse

Put some color in your live.

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Appaloosa

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Über uns

Die European Western Horse Breeders sind staatlich anerkannter Zuchtverband für die Züchter von Westernpferden.

Wir führen Zuchtbücher für die Rassen American Quarter Horse, American Paint Horse und Appaloosa.

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Großmachnower Straße 19
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